Medical Innovations Incubator

Home of 4C - Enabling Life Science Innovations

4C Accelerator Tübingen

Wir sind auf die Förderung von Medizininnovationen spezialisiert. Deshalb wissen wir: Life Science Startups müssen höhere Hürden überwinden als Startups aus anderen Branchen. Gleichzeitig gibt es in den Gründer:innenteams jedoch selten Expert:innen in diesen kritischen Bereichen. Mithilfe unseres Accelerators lösen wir diese Diskrepanz und verankern eine eigens entwickelte Denkweise in den Köpfen der Teilnehmenden, wodurch das erfolgreiche Überspringen der anspruchsvollen Hürden ermöglicht wird. Hierfür haben wir im Laufe der letzten Jahre die Unterschiede zwischen Innovation im Allgemeinen und Medizininnovationen im Speziellen untersucht und analysiert. Die daraus gewonnen Erkenntnisse haben wir in unser Konzept aus 4Cs und Regulatory Thinkings® überführt und als zentralen Ausgangspunkt unseres 4C Accelerators gemacht, den wir seit 2020 zweimal im Jahr anbieten.

Von diesem Ansatz sind nicht nur wir, sondern auch unsere Förderer, das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus von Baden-Württemberg, seine Kampagne Startup BW und die B. Braun-Stiftung, überzeugt.

 

Logo Stiftung für Medizininnovationen

Euer Mehrwert durch die Ausbildung in den 4Cs

C1 | Commercialization
Ihr erlangt Kenntnis über die Vergütungsmöglichkeiten im Gesundheitsmarkt und wisst, wie man diese für sich nutzt und im Businessplan abbilden kann (bspw. Selbstzahler, Erstattungsregeln der Krankenkassen wie AMNOG oder Selektivverträge).

C2 | Certification
Ihr seid in der Lage, ein Qualitätsmanagementsystem und dessen Prozesse aufzubauen (bspw. ISO 13485, GxP) und die technischen Dokumentation für die Produktzulassung (bspw. Medical Device Regulation, In-Vitro-Diagnostic Regulation, GxP) zu erstellen.

C3 | Clinical Studies
Wir schaffen Transparenz zum Prozess der klinischen Evaluierung, zu den verschiedenen Zielen und Designs klinischer Studien und übermitteln Kenntnis für deren konkrete (bspw. ISO 14155, ICH Guidelines)

C4 | Copyright
Wir vermitteln Wissen um die Möglichkeiten des geeigneten IP-Schutzes (bspw. Patent) sowie Anforderungen des Datenschutzes (DSGVO) im Gesundheitssektor.

Thomas Sühn, SURAG Medical GmbH

Der 4C-Accelerator hat uns in unserer Entwicklung enorm weitergeholfen. Vor allem als junges Startup haben wir vom Input, den Workingsessions und dem Feedback der durchweg extrem erfahrenen Coaches profitiert und konnten Lösungsansätze und Strategien für unsere individuelle Situation entwickeln. Die Teilnahme hat aber vor allem unsere Herangehensweisen nachhaltig beeinflusst: Die Philosophie des „Regulatory Thinkings®“ zieht sich als Roter Faden durch alle Sessions und hat schrittweise unser Bewusstsein für dieses elementare Thema verändert, ohne dabei vom schieren Umfang der Anforderungen und Dokumente erschlagen zu werden.

Rüdiger Schulze, KLAVANT GmbH

Als Life Science Startup sieht man beim Thema der Regulierung häufig den Wald vor lauter Bäumen nicht. Der 4C Accelerator erklärt den Teams mit seinen exzellenten Referenten den Kern der jeweiligen Regulierungsfelder. Die Teilnehmer werden in vielen praktischen Übungen und intensiven Feedback-Schleifen angeleitet, das vermittelte Wissen auf das eigene Unternehmen zu übertragen. Das macht das Wissen konkret für die Startups nutzbar. Indem in kleinen, machbaren Schritten Fragen des Regulatory Thinkings® angegangen werden, fügen sich die Puzzlestücke mit der Zeit zu einem Ganzen zusammen. Uns ist nicht bekannt, dass es in Deutschland ein vergleichbares Fortbildungskonzept gibt.

Vera Claas, Mental Stark

Im 4C Accelerator wird Regulierung aus der Perspektive des Startups gedacht. Experten holen die Gründer da ab wo sie stehen und entwickeln „schaffbare“ Lösungsansätze und konkrete nächste Schritte. Regulierung implementieren bedeutet nicht immer jedes einzelne Wort umzusetzen. Sondern mit gesundem Menschenverstand und Pragmatismus das eigene Unternehmen zu navigieren. Als Startups sind wir Schnellboote, keine Ozeanriesen. Da brauchen wir ein sicheres Schlauchboot und Rettungswesten. Und keine Bibel zur sicheren Containerschifffahrt im Panamakanal. Die Experten des 4C Accelerators finden da die richtige Mischung.

Unser Vorgehen

Der 4C Accelerator Tübingen leistet Hilfe zur Selbsthilfe. Das bedeutet, wir geben euch während der Teilnahme Methoden, Denkweisen und Tools an die Hand, die ihr anschließend in eurer unternehmerischen Praxis zielgerichtet einsetzen könnt. Deshalb besteht unser Programm aus zwei Teilen:

Im ersten Teil vermitteln unsere Expert:innen in Live-Sessions rund um die 4C für Life Science Startups relevantes Wissen und setzen dies unter interaktiver und individueller Einbindung der Teilnehmenden stets in den direkten Praxisbezug. Um den Praxisbezug und die individuelle Relevanz zu maximieren, ist das Muster dieser Live-Sessions immer dasselbe: Input – Übung – Präsentation – Feedback und Diskussion. Daher seid euch bewusst: 4C ist kein lean back, 4C ist eine lean forward Veranstaltung. Aber es lohnt sich!

Der zweite Teil des Programms sichert euch ein kontinuierliches Projektmanagement: Über den Zeitraum von einem Jahr wird euch einer unserer Startup Coaches bei der Ausplanung von Arbeitspaketen unterstützen, die sich aus den Workshop-Sessions des ersten Teils ergeben haben. Die Fortschritte werden in regelmäßigen Projekt-Review-Meeting abgeglichen und die erforderlichen Maßnahmen abgeleitet. Ihr gewinnt für diesen Zeitraum also eine zusätzliche personelle Ressource, die zum Erfolg eures Startups beitragen kann. Sobald ihr dann merkt, dass ihr tieferen Input zu ganz bestimmten Themen benötigt, könnt ihr im nächsten Schritt unsere zusätzlichen Startup Services unverbindlich anfragen.

Das Programm

Überblick
  • Für Wen? Startups der medizinischen Life Sciences (Medizintechnik, Digital Health, Therapeutics, Diagnostics)
  • Was?
    • Part I: Interaktive Workshops über 17 Tage mit Expert:innen in den 4Cs
    • Part II: Individuelle Nachbetreuung über 1 Jahr durch einen MII-Startup-Coach
  • Warum? Schneller „Investor-Ready“
  • Kosten? Dank der Finanzierung durch das Land Baden-Württemberg und der B. Braun Stiftung ist das Programm für Gründer:innen kostenlos
  • Sprache? Englisch
Ablauf

Zweiteiliges Format mit einer individuellen Ausbildung in Form von Workshops mit Expert:innen (Part I) sowie individueller Nachbetreuung mit Priorisierung der Arbeitspakete, Fortschrittskontrolle, wertvollen Prozessen und Methoden sowie einem umfangreichen Netzwerk (Part II).

Teil 1 – Interaktive Workshops mit individuelle Feedback
  • Gesamtdauer | 136 Std. bzw. 17 Tage
  • Startup Teams | 8
  • Expert:innen | 14
  • Ergebnis 1 | Individueller Projektplan
  • Ergebnis 2 | Regulatory Thinkings®

 

Teil 2 – Individuelle Nachbetreuung & Projektmanagement
  • Gesamtdauer | 1-1,5 Jahre
  • Startup Teams | 8
  • Startup Coaches | 4
  • Ergebnis 1 | Investor Readiness
  • Ergebnis 2 | Teilnahmebescheinigung
Schwerpunkte

Dieses kostenlose Qualifizierungsprogramm konzentriert sich auf die Life-Science-spezifischen Themen. Es vermittelt vertiefendes Wissen für branchen-spezifische Elemente eines Geschäftsmodells in Medizintechnik und Life Sciences, ohne übergreifende Entrepreneurship Kompetenzen zu vernachlässigen. Das Programm zielt darauf ab, u.a. die folgenden Fragen zu beantworten:

  • Entwickle ich tatsächlich ein Produkt mit medizinischer Wirkweise und wenn ja woran mache ich dies fest?
  • Welche Normen und Standards muss ich berücksichtigen?
  • Kenne ich die Gemeinsamkeiten von Unternehmenszertifizierung und Produktzulassung?
  • Welche Vergütungsmöglichkeiten hat mein Produkt im Gesundheitssystem?
  • Lohnt sich für mein Produkt die Erstattungsfähigkeit durch die Krankenkassen?
  • Ist mein Produkt attraktiv für den Selbstzahlermarkt?

Als zentrales Element unseres Schulungskonzepts nutzen wir die gesetzlichen Regelungen (z.B. Medizinprodukteverordnung, In-Vitro-Diagnostik-Verordnung) und die Prozesse des Qualitätsmanagementsystems (z.B. ISO 13485), um „Regulatory Thinking®“ von Anfang an zu trainieren. Unser Handeln ist an diesen Strukturen ausgerichtet, weshalb laufend kontrollierte Dokumente erstellt werden, die für die Zulassung von Produkt und Unternehmen relevant sind.  Aufgrund des prozessualen Ansatzes integriert die Methode die anderen genannten Schlüsselthemen nahezu automatisch und führt so zu einer perfekten Vorbereitung auf eine Due Diligence Prüfung durch erfahrene Life Science Investor:innen.

Das Programm wird, im Falle zusätzlichen individuellen Bedarfs einzelner Startups, durch Integration von komplementären Programmen anderer gründungsrelevanter Institutionen flankiert. Dabei bleiben wir im Rahmen der intensiven Betreuung der zentrale Ansprechpartner, der die Startups über ein professionelles Projektmanagement vor, parallel und nach der 17-tägigen Ausbildung begleitet und das Erreichen von definierten Meilensteinen, die ggf. auch durch Partner eingebracht werden, absichert. Durch diese enge Begleitung verstehen wir es, zum richtigen Zeitpunkt die “richtigen Türen” in unserem Netzwerk zu öffnen, die insbesondere für die entscheidenden Weichenstellung, wie bspw. die erste Finanzierungsrunde, von hoher Bedeutung sind.

Wer kann teilnehmen?

Das Programm richtet sich an alle Studierenden, Absolvent:innen, Berufstätige, Gründungsteams und Innovator:innen aus den Life Sciences und dem Health Care Bereich,  darunter auch Ärzt:innen, Pfleger:innen, Labortechniker:innen und Forschende, welche ihre Geschäftsidee innerhalb der folgenden Bereiche umsetzen wollen:

  • Medical Devices (Apparate, Instrumente, Maschinen, Implantate)
  • Therapeutics (Medikamente, Wirkstoffe)
  • Diagnostics (Labortests, Laborverfahren)
  • Digital Health (Daten, Analysen, Software, Monitoring)

Am Programm können Teams unabhängig von Standtort / Land teilnehmen. 

Wie läuft der Bewerbungsprozess?

Sobald das Bewerberportal geöffnet wurde, könnt ihr euch auf die kostenfreie Teilnahme am 4C Accelerator Tübingen bewerben. Ihr müsst uns lediglich mit den wichtigsten Informationen zu euerm Projekt und euerm Team versorgen und einen Fragenkatalog beantworten. Beim Beantworten der Fragen geht es nicht um Wissen oder Nicht-Wissen, es geht vielmehr um eure Selbsteinschätzung zu einigen wichtigen Themen. Die Antworten helfen unseren Expert:innen des Idea Evaluation Boards anschließend dabei, die Bewerber:innen besser kennenzulernen und dann die Startups auszuwählen, die aus deren Sicht den größten Mehrwert durch die Teilnahme an unserem Programm generieren können.

Wie läuft der Auswahlprozess?

Welche Bewerber:innen letztlich am 4C Accelerator Tübingen teilnehmen dürfen, entscheidet nicht die das MII-Team, sondern unser Idea Evaluation Board, bestehend aus folgenden Mitgliedern:

 

Termine (Part 1: 17 Tage Workshops & Feedback)

Termine Durchlauf #5:
Kick off: 23. – 24. März 2023 in Tübingen
Online-Workshops: Jeden Freitag, 9-17 Uhr ab dem 31. März 2023

Gesamtstunden:
136 Std.

Curriculum:

  • 4 Tage zu C1-Commercialization
  • 4 Tage zu C2-Certification
  • 4 Tage zu C3-Clinical Studies
  • 1 Tage zu C4-Copyright
  • 1 Tag Workshop mit einer gesetzlichen Krankenkasse
  • 3 Tage Projektplanung

Interesse? Die nächste Bewerbungsphase startet im Juni 2023.

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